Was passiert beim ersten Termin?

Wir starten mit einem Erstgespräch, in dem ich mir einen Überblick über Ihren Betrieb verschaffe: Welche Tätigkeiten gibt es, wo klagen Mitarbeiter am häufigsten über Beschwerden, was wurde bisher gemacht? Daraus entwickle ich ein konkretes Konzept mit Terminen, Inhalten und klaren Zielen. Erst dann starten wir – maßgeschneidert, nicht von der Stange.

Kann die betriebliche Gesundheitsförderung steuerlich abgesetzt werden?

In Österreich können Unternehmen Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung steuerlich geltend machen. Konkret sind lohnsteuerfreie Zuwendungen an Mitarbeiter für anerkannte Gesundheitsmaßnahmen möglich. Ich empfehle, das im Einzelfall mit Ihrem Steuerberater abzuklären – die gesetzliche Grundlage dafür ist in Österreich klar geregelt.

Wie oft sollte die Betreuung stattfinden, damit sie wirklich etwas bringt?

Das hängt von Ihren Zielen und der Betriebsgröße ab. In der Praxis hat sich ein vierzehntägiger Rhythmus für viele Unternehmen bewährt – regelmäßig genug, um Fortschritte zu sehen, flexibel genug für den Betriebsalltag. Wir klären das gemeinsam im Erstgespräch und vereinbaren ein Modell, das wirklich zu Ihnen passt.

Muss unser Unternehmen ein eigenes Fitnessstudio haben?

Nein. Ich passe mich an die Gegebenheiten in Ihrem Betrieb an. Ob Besprechungsraum, Pausenraum oder ein vorhandenes Firmenstudio – ich bringe alles mit, was wir brauchen. Viele der wirkungsvollsten Übungen für Rücken, Nacken und Haltung benötigen keine Geräte, sondern nur Platz und das richtige Wissen zur Ausführung.

Was ist der Unterschied zwischen einer Physiotherapeutin und einem Fitness-Trainer im Betrieb?

Ein Fitness-Trainer leitet Übungen an. Ich analysiere als diplomierte Physiotherapeutin dabei gleichzeitig den Körper Ihrer Mitarbeiter – erkenne Fehlhaltungen, muskuläre Dysbalancen und Überlastungsmuster, bevor sie zu Beschwerden werden. Wenn jemand mit einem akuten Rückenproblem ins Training kommt, kann ich das medizinisch einordnen und entsprechend reagieren. Das ist der Unterschied zwischen Sport und medizinischer Bewegungsberatung.

Kann ein Nutrition Coach Krankheiten behandeln oder diagnostizieren?

Nein – und das ist wichtig zu verstehen. Ein Nutrition Coach ersetzt keinen Arzt und stellt keine Diagnosen. Ich arbeite ergänzend zur medizinischen Behandlung. Mein Fokus liegt darauf, durch gezielte Ernährung die Selbstheilungskräfte des Körpers zu unterstützen, Nährstoffmängel auszugleichen und Ihre Gesundheit langfristig zu stärken. Bei medizinischen Fragen verweise ich immer an den entsprechenden Facharzt.

Wie läuft ein Nutrition Coaching bei Ihnen konkret ab?

Wir starten mit einer ausführlichen Analyse Ihrer Lebensgewohnheiten, Ernährungsroutinen und – wo sinnvoll – Ihrer Blutwerte. Daraus entwickeln wir gemeinsam einen alltagstauglichen Ernährungsplan. In regelmäßigen Folgeterminen passen wir den Plan an, denn Ihr Körper und Ihr Leben verändern sich. Kein einmaliger Plan, der in der Schublade verschwindet.

Für wen ist das Nutrition Coaching geeignet – muss ich krank sein?

Nein. Ich arbeite mit einem breiten Spektrum: von Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Insulinresistenz oder PCOS, über Sportler die ihre Leistung optimieren wollen, bis hin zu Personen die einfach mehr Energie im Alltag haben und gesünder leben möchten. Der einzige Voraussetzung ist der Wunsch, etwas zu verändern.

Kann Ernährungsumstellung meine physiotherapeutische Behandlung unterstützen?

Ja – und das ist der Kern meines Ansatzes. Nährstoffe wie Kollagen, Vitamin D, Zink und Omega-3-Fettsäuren sind direkt an Gewebereparatur, Muskelregeneration und Entzündungshemmung beteiligt. Wer nach einer Verletzung oder Operation gezielt isst, heilt nachweislich schneller. Ich stimme Ernährung und Therapie aufeinander ab.

Was ist der Unterschied zwischen einem Nutrition Coach und einem Ernährungsberater?

Ein Ernährungsberater arbeitet meist mit standardisierten Empfehlungen. Als zertifizierter Nutrition Coach kombiniere ich das mit meinem physiotherapeutischen Hintergrund – ich analysiere Ihren Körper, Ihre Blutwerte und Ihre Lebensumstände als Gesamtbild. Das Ergebnis ist keine Diät, sondern ein individueller Plan, der zu Ihrem Alltag und Ihren Gesundheitszielen passt.