Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD): Wenn der Kiefer Ihr Leben bestimmt
Kopfschmerzen, Kieferknacken, Ohrensausen, Nackenverspannungen – hinter diesen Symptomen steckt häufig eine CMD. Als CRAFTA-zertifizierte Physiotherapeutin in Linz-Urfahr decke ich die Zusammenhänge zwischen Kiefer, Kopf und HWS auf und behandle Ihre CMD gezielt.

Was ist eine CMD – und warum bleibt sie so oft unerkannt?
CMD steht für Craniomandibuläre Dysfunktion – eine Fehlfunktion im Zusammenspiel von Kiefergelenken, Kaumuskulatur und den dazugehörigen Strukturen. Das Tückische: Die Symptome zeigen sich oft nicht dort, wo die Ursache liegt.
Direkte Kieferbeschwerden
Kieferschmerzen beim Kauen oder Gähnen, Knacken oder Reiben im Kiefergelenk, eingeschränkte Mundöffnung bis hin zur Kiefersperre sowie nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus) – das sind die klassischen Zeichen einer Fehlfunktion im Kausystem.
Kopf-, Gesichts- und Ohrenbeschwerden
Chronische Spannungskopfschmerzen, Druck in den Schläfen oder hinter den Augen, Gesichtsschmerzen ohne zahnmedizinischen Befund. Dazu: Tinnitus, Ohrdruck und Schwindel – durch die enge anatomische Nachbarschaft von Kiefergelenk und Ohr eine häufige, aber selten erkannte Folge.
Nacken, Schultern, Wirbelsäule
Hartnäckige Nackenverspannungen und Schulterschmerzen können ihren Ursprung in einer CMD haben. Kiefer und Halswirbelsäule sind über Muskelketten eng verbunden – eine Störung zieht fast immer die andere nach sich. Deshalb untersuche ich beides immer gemeinsam.

Ursachen von CMD: Warum gerät Ihr Kiefer aus dem Gleichgewicht?
CMD entsteht selten durch eine einzige Ursache. In meiner Praxis sehe ich regelmäßig, dass mehrere Faktoren zusammenspielen und sich gegenseitig verstärken.

Stress und Zähneknirschen
Unter Anspannung presst man unbewusst die Zähne zusammen oder knirscht nachts – das belastet Kiefergelenk und Kaumuskulatur enorm. Stress ist einer der häufigsten CMD-Auslöser und gleichzeitig der am häufigsten übersehene.
Zahn- und Kieferfehlstellungen
Wenn Ober- und Unterkiefer nicht optimal aufeinandertreffen, muss die Kaumuskulatur ständig kompensieren. Zahnfehlstellungen, veränderte Bisshöhe nach zahnärztlichen Eingriffen oder fehlende Zähne können langfristig eine CMD begünstigen.
Fehlhaltungen und HWS-Probleme
Eine nach vorne geschobene Kopfhaltung durch Bildschirmarbeit verändert die Kieferposition und belastet die Gelenke. Deshalb untersuche und behandle ich bei CMD immer auch die HWS und die Körperhaltung – nicht nur den Kiefer selbst.
CMD Behandlung: Mein ganzheitlicher Therapieansatz mit CRAFTA
Die Behandlung von CMD erfordert mehr als eine Methode. Ich kombiniere meine CRAFTA-Spezialisierung mit Manueller Therapie, Dry Needling und gezielter Haltungsarbeit – individuell auf Ihre Situation abgestimmt. Und ich erkläre Ihnen, was ich tue und warum.

CRAFTA® – Manuelle Therapie am Kiefergelenk und der Kaumuskulatur
Mit sanften, präzisen Handgriffen nach dem CRAFTA®-Konzept (Cranio Facial Therapy Academy) mobilisiere ich das Kiefergelenk, löse Blockaden und stelle die natürliche Beweglichkeit wieder her. Intra- und extraorale Behandlungsgriffe entlasten die Kaumuskulatur direkt – häufig mit spürbarer Wirkung bereits in der ersten Sitzung.
Dry Needling und Triggerpunkttherapie
Verhärtete Kaumuskeln – Masseter, Temporalis, Pterygoidei – erzeugen Triggerpunkte die Schmerz in Zähne, Kiefer und Schädel projizieren. Dry Needling löst diese Verhärtungen direkt und effektiv, auch bei chronischen Schmerzen die auf andere Behandlungen nicht ansprechen.
HWS, Haltung, Eigenübungen – und Teamarbeit mit Ihrem Zahnarzt
Ich behandle immer auch die HWS mit Maitland-Techniken und schule die Körperhaltung. Individuelle Eigenübungen für Kieferentspannung und Stressreduktion sichern den Therapieerfolg langfristig ab. Bei Bruxismus arbeite ich eng mit Ihrem Zahnarzt zusammen – Zahnschiene und Physiotherapie ergänzen sich perfekt.
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